Elise
Seit über zwei Jahrzehnten trage ich zur Entwicklung von Strategien und Geschäftsmodellen bei, die unsere komplexe ökologische, soziale und wirtschaftliche Realität widerspiegeln. Seit 2021 bei Skynative Consulting und davor beim Chemiekonzern BASF. Als Analystin und Wirtschaftsjournalistin während der großen ökonomischen und finanzmarktpolitischen Umbrüche der 2000er habe ich gelernt, mich in komplexen Umgebungen zurechtzufinden und diese zu verstehen.
Nach verschiedenen Positionen in den Bereichen Kommunikation, Strategie und Geschäftsmodelldesign hatte ich die Gelegenheit, ein groß angelegtes, globales Programm an der Schnittstelle von strategischer Innovation, Geschäftsmodell-Entwicklung und sozioökologischer Wirkung (impact) aufzubauen. Dazu habe ich einen Ansatz und Methoden zusammen mit inspirierenden internen Experten bzw. führenden Denkern von Business Schools entwickelt. Das Programm wird in einer Fallstudie der Harvard Business School und in dem Dokumentarfilm „Co-creating Innovation” des renommierten Filmemachers Thomas Grube vorgestellt.
Bei Skynative konzentriere ich mich auf die Entwicklung von Strategien für Innovationen jenseits des Kerngeschäfts, die Gestaltung von Partner-Ökosystemen für ökologische und soziale Wirkung sowie auf Inkubationskonzepte für unterentwickelten Immobilien und im Bereich der digitalen Transformation.
Ich bin zertifizierte Soziokratie-Trainerin und Teil des globalen Praxisnetzwerks „Sociocracy For All”. Soziokratie ist ein transformatives Governance-Framework, das Organisationen und Partner-Ökosystemen hilft, mit minimaler Bürokratie und maximaler Befähigung von Einzelpersonen und Teams auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten. In meiner Freizeit engagiere ich mich beim Commons Institut, der deutschen Verband Impact Investing (BVII) und einer lokalen gemeinnützigen Organisation. Außerdem betreibe ich empirische und theoretische Forschung zu alternativen Wirtschafts- und Organisationskonzepten. Ich praktiziere seit vielen Jahren Achtsamkeitsmeditation und gewaltfreie Kommunikation.
Unternehmerisches, kaufmännisches und zugleich kreatives Denken hat mich familienbedingt schon früh geprägt. Die Wahl des Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Akzent auf Innovation und Marketing lag deshalb recht nahe.
Der Start im Familienunternehmen Henkel mit seinem attraktiven Marken-Portfolio, seinem Fokus auf Nachhaltigkeitsstrategien und seine ausgeprägt soziale Haltung gestaltete sich sehr positiv.
Im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung ergab sich für mich die Opportunität im Konzern Henkel in Ostdeutschland ein sozialunternehmerisches Zentrum von Beginn an neu zu konzipieren, zu bauen und als Gründungsgeschäftsführer funktionsfähig „ans laufen“ zu bringen.
Besonders motivierend war in der von mir geprägten Positionierung des Zentrums die enge Verknüpfung aus betriebswirtschaftlicher Expertise und „Social Impact“, die Entwicklung von Public Private Partnerships und allem voran die Unterstützung von jungen Unternehmern. Die Geschäftsführung des gemeinnützigen Henkel Förderwerkes für die Region des ehemaligen Produktionsstandortes wurde mir in dem Kontext auch übertragen.
Die Hinwendung zu kleinen Unternehmen und start ups, vielfach Gründer, die auch an gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiteten, begeistert mich und schlägt sich bis heute in den von mir bevorzugten Projekten vielfach nieder.
Das Unternehmen Henkel, in dem ich sehr unterschiedliche, auch internationale Führungsfunktionen wahrnehmen konnte, betraute mich neben strategischen und operativen Leitungsfunktionen im Markenartikelgeschäft auch mit Aufgaben, die eng an meinen Eigenschaften als Pionier angelehnt waren, wie Aufbau des Innovationsmanagements, Mitgestaltung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, Entwicklung eines eigenen Bereiches für neue Geschäftsmodelle, die sich nicht nur auf kommerzielle Geschäftsmodelle erstreckten sondern auch auf sozialunternehmerische Konzepte, die zum Portfolio passten – bis hin zu philanthropischen Konzepten mit „Social Impact“ wie z.B. der Bau von Grundschulen in ländlichen Regionen Vietnams oder einer Village laundrette innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie.
Meine im Henkel Konzern sehr breiten und generalistisch gewonnenen Erfahrungen setzte ich anschließend mehrere Jahre im Beratungshaus EY ein, wo ich mich projektbedingt in unterschiedliche Unternehmen des Markenartikelgeschäftes, der Chemie- und Pharmaindustrie, der Dienstleistungsbranche etc. einarbeitete – insbesondere um diese in Themen der Innovationsfunktion zu unterstützen. An Inkubationsstrukturen für „Start up Förderung“ und „Open Innovation“- Ecosystemen zu arbeiten war dabei ein besonderer Fokus.
Es ist mir ein Anliegen, meine weit gefächerte praktische Erfahrung dort einzubringen, wo es um neue Themen geht, neue Strukturen aufzubauen und diese nachweisbar funktionsfähig zu machen, gern mit gesellschaftlich relevantem Impact.
Diese Erfahrung bringen ich weiterhin bei Skynative Beratung und als Business Angel bei der NRW-Bank ein.
Merck, Bundesinitiative Impact Investing, Henkel, Klinikum Chemnitz, Schilling Architektur, Bartenbach, Chronikit, NRW Bank, Bürgerstiftung Pfalz, BASF, Enzymicals, Ernst & Young, Kluh Services, Frelu Hergert
Abonnieren Sie unseren Newsletter